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- Guter Mücken- und Insektenschutz
- Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene konsequent einhalten
- Keine ungeschützten Intimkontakte
- Nicht in tropischen Gewässern baden
- Nicht barfuß laufen
- Guter Sonnen- und Hitzeschutz
- Eine sinnvolle Reiseapotheke mitführen
- Malariaprophylaxe Tabletten konsequent einnehmen
- Adresse der Botschaft vor Ort für Notfälle mitnehmen
- Sich vor der Reise individuell reisemedizinisch beraten lassen und vorbeugende Maßnahmen (z.B. Impfungen und Malariaprophylaxe) treffen
Um ein durch die Nahrungskette vorhandenes Gesundheitsrisiko so klein wie möglich zu halten, sollten Sie bei der Auswahl und der Zubereitung der Nahrungsmittel vorsichtig sein und einige in tropischen Ländern und Ländern mit niedrigem hygienischen Niveau besonders wichtige Regeln beachten:
- Nehmen Sie möglichst nur durchgekochte oder -gebratene Speisen zu sich (also möglichst kein medium gebratenes Steak).
- Trinken Sie kein Leitungswasser, sondern verwenden Sie die überall preiswert zu bekommenden fabrikseitig verschlossenen Mineralwasserflaschen.
- Essen Sie möglichst nur Obst und Gemüse, welches zu schälen ist. Früchte und Gemüse sind häufig durch die Düngung mit Krankheitskeimen belastet, die durch bloßes Waschen nicht zu entfernen sind.
- Achten Sie im häuslichen Bereich besonders auf allgemeine Hygiene.
- Vorsicht mit Eiswürfeln im Restaurant! Sie sind häufig aus Leitungswasser hergestellt und können eine Vielzahl von Krankheitserregern enthalten, welche durch das Tiefkühlen nicht absterben.
- Da es in warmen Ländern durch das vermehrte Schwitzen sehr leicht zu Flüssigkeits- und Salzverlusten kommt, sollten Sie daran denken, möglichst viel zu trinken (2-3 Liter/Tag und mehr, je nachdem, ob und wie Sie sich körperlich belasten).
- Da sich Durchfallerkrankungen häufig durch Erreger entwickeln, die sich im tropischen Klima in Lebensmitteln schnell vermehren, ist es ratsam, Speisen, die nicht komplett verzehrt wurden, unbedingt im Kühlschrank aufzubewahren. Auch sollten diese möglichst bald verzehrt werden.
- Sehr häufig übertragen Stechmücken die Erreger schwerer Krankheiten ( z.B. Malaria, Dengue-Fieber, Japan-Enzephalitis u.ä. ). Deshalb ist es wichtig, gewisse Verhaltensregeln zu befolgen, um sich vor einer möglichen Infektion auf diesem Übertragungsweg zu schützen.
- Der beste Schutz gegen Mücken besteht darin, möglichst wenige von ihnen um sich zu haben. Da sie ihre Brutstätten bevorzugt in der Nähe von kleinen Seen, Tümpeln und Wasserstellen aller Art ( kleine Fischteiche, Zierbecken u.ä. ) haben, sollte darauf geachtet werden, diese im häuslichen Bereich weitestgehend zu entfernen.
- Allgemein gilt, daß die meisten Stechmücken nachtaktiv sind (die Überträgermücke des Dengue-Fiebers jedoch ist tagaktiv !).
- Günstig wäre es, sich von der Dämmerung bis zum Morgengrauen möglichst in mückengeschützten, klimatisierten Räumen aufzuhalten. Da dies jedoch im Allgemeinen nicht realisierbar ist, sollte man abends im Freien auf dem Balkon oder am Pool darauf achten, möglichst viel Haut durch Kleidung bedeckt zu halten, um den Moskitos die "Angriffsfläche" zu entziehen.
- Vergewissern Sie sich vor dem Schlafengehen, daß sich im Raum keine Stechmücke befindet.
- Ein Mückenschutzmittel für Hände und Gesicht ( z.B. Autan ) ist durchaus sinnvoll. Jedoch ist im Umgang mit solchen Präparaten Vorsicht geboten, besonders bei Kindern. Regelmässige und großflächige Anwendungen und Kontakt dieser Mittel mit den Schleimhäuten sollten vermieden werden.
- Im Handel erhältliche Insektizide, welche als Aerosole, Räucherspiralen ( "Moskito-Coils" ), Kerzen u.ä. verkauft werden, sind nur eingeschränkt zu empfehlen, da ihre Unbedenklichkeit nicht erwiesen ist.
- Sofern eine Klimaanlage in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung vorhanden ist, sollten Sie diese auf möglichst niedrige Temperatur einstellen, da Mücken kühle Räume im Allgemeinen meiden.
- Moskitonetze sind immer dann angebracht, wenn ein befriedigender Mückenschutz anderweitig nicht zu erreichen ist. besonders Säuglinge und Kleinkinder sollten durch ein Moskitonetz geschützt werden. Ein zusätzliches Imprägnieren des Netzes ist generell nicht zu empfehlen, da die gesundheitliche Unbedenklichkeit auf Dauer nicht erwiesen ist.
- Bei Langzeitaufenthalten sollte vor Fenstern und Türen Gaze angebracht werden. Damit wird das Eindringen der Mücken verhindert und es führt es zu einer besseren Durchlüftung des Raumes, da Türen und Fenster bedenkenlos geöffnet bleiben können.